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Donnerstag, 11. März 2010

Rhabarberente!

Montag, 11. Januar 2010

Macht Eure Würze doch mal selbst!

Gemüsebrühpulver

2 Zwiebeln
1 Stange Porree
2 Möhren
1 Stange Staudensellerie
1 Stck. Knollensellerie
3 Tomaten
½ Bund Petersilie
Chili nach Gusto
20 g Meersalz

An die Gemüsesorten muß man sich nicht unbedingt halten, einfach das verwenden, was einem schmeckt.

Alle Gemüse waschen, putzen, in kleine Stücke schneiden und im Mixer zerkleinern.
Den Backofen auf 75° Umluft einstellen, die Gemüsemischung auf ein Backblech streichen und mindestens 4 Stunden im Ofen trocknen lassen.
Jede Std. einmal herausnehmen und mit einem Spatel vom Blech lösen, umwenden, die feuchte Seite nach oben wenden.
Ist das Gemüse vollends getrocknet, die Mischung im Mixer, so fein wie gewünscht, mahlen.

Die Menge ergibt zwei kleine Schraubgläser oder Dosen, und hält sich mehrere Wochen.
Es lohnt sich, gleich eine größere Menge herzustellen, also den Backofen richtig auszunutzen.

Samstag, 2. Januar 2010

Suppenhuhn!

Für die Hühnersuppe brauche ich:


1 schönes Suppenhuhn, vom Geflügelhändler des Vertrauens
1 Stange Porrée
3 Stangen Staudensellerie
¼ Sellerieknolle
3 Möhren
1 Stck. Ingwer
1 frisches Lorbeerblatt
1 Zwiebel, halbiert und gebräunt
Stängel von glatter Petersilie
Pfefferkörner, Salz

Das Huhn und die geputzten Gemüse in einen großen Topf geben und mit kaltem Wasser aufsetzen. Das Wasser erhitzen bis zum Siedepunkt, nicht kochen, sonst wird die Brühe trüb.
In fast allen Rezepten steht immer man müsse von der köchelnden Suppe den Schaum abschöpfen.
Das ist absolut überflüssig. Der wichtigste Punkt ist dabei, dass die Suppe niemals kocht, sondern immer nur siedet. So bleibt jede Brühe oder Suppe klar. Ich habs zigmal ausprobiert.
Die fertige Brühe seihe ich ab. Von dem, was nicht sofort verzehrt wird, friere ich ein paar Portionen ein, z.B. für Risotto.

Mittwoch, 30. Dezember 2009

Senf-Honig-Dill-Dipp!

1 Ei
125 ml neutrales Öl
1 EL Joghurt natur
3 – 4 TL scharfen Senf
2 TL Honig
1 TL Zitronensaft
1 Bund frischer Dill
Meersalz, Pfeffer a. d. Mühle

Das Ei mit Öl in einem hohen Gefäß mit dem Zauberstab aufmixen.
Die restlichen Zutaten dazu geben, gut vermischen und am besten über Nacht durchziehen lassen.
Am nächsten Tag die Mayonnaise, das ist sie ja jetzt, noch mal abschmecken und evtl. nachwürzen.

Als Ergänzung zu hausgebeiztem Lachs oder kaltem Braten einfach köstlich.

Lachs, hausgebeizt!

1 Lachsseite mit Haut, etwa 1kg
1 EL grobes Meersalz
1 EL weißer Kandiszucker
1 TL Pfefferkörner
1 TL Wacholderbeeren
1 TL grüne Kardamomkapseln
Korianderkörner nach Gusto
1 Bund frischer Dill

Den Dill von den Stielen zupfen und fein schneiden.
Die Gewürze im Mörser zermahlen.
Den Lachs mit den Gewürzen gleichmäßig bestreuen, darauf die Dillspitzen verteilen.

Zuerst in Klarsichtfolie, dann in Alufolie fest einpacken. Im Kühlschrank, am besten in einer Schale mit Rand lagern es tritt viel Feuchtigkeit aus, mit einem schweren Gefäß oder Stein beschweren. Nach zwei Tagen ist der Lachs „reif“, und kann verzehrt werden.
Ob der Lachs nun in feine Scheibchen oder in dicke Scheiben geschnitten wird, hängt ganz vom persöhnlichen Geschmack ab.
Mir schmeckt er so oder so mit einem Senf-Honig Dipp!

Buon Appetito!

Dienstag, 29. Dezember 2009

Serviettenknödel/Brotresteknödel

200 g trockenes Brot
1 Tasse warme Milch
2 Eier
20 g Nussbutter
1 Schalotte, Butter zum Anschwitzen
glatte Petersilie
Meersalz, Pfeffer a.d.Mühle
Muskatnuss frisch gerieben
Klarsicht- und Alufolie

Das Brot mit etwas warmer Milch benetzen und abdecken. Nicht gleich die ganze Milch zugeben, sondern nur soviel wie das Brot aufnimmt. Etwa 10 min stehen lassen. Das Brot soll wie ein feuchter Schwamm sein, aber nicht tropfen.
Die Butter bräunen lassen bis ein nussiger Duft entsteht. Daher auch Nussbutter. Aber Vorsicht, sehr schnell wird die Butter schwarz!
Die Schalotte fein würfeln und seperat in Butter andünsten.
Nun die Nussbutter, die Schalotte, die Eier, die Gewürze und die Petersilie untermengen.
Die Knödelmasse zuerst in Klarsichtfolie und dann in Alufolie einrollen. Es soll eine Rolle von etwa 12-14 cm Länge und 4-6 cm im Durchmesser sein. Die Seiten gut verschließen, damit nichts ausläuft.

Im ausreichend großen Topf in kochendes Wasser geben und 30 Min. mehr ziehen als kochen lassen.

Den Knödel, der eigentlich eine Rolle ist, kann man sehr gut vorbereiten. Fertig gegart, in Scheiben geschnitten und in Butter angebraten ist es geradezu eine Delikatesse und erinnert nicht mehr an ein Resteessen.

Passt ausgezeichnet zu Wild oder anderen Ragouts.

Wird der Knödel als Süßspeise gereicht, lässt man Schalotte, Petersilie und Pfeffer weg, und würzt stattdessen mit Rosinen und Vanille oder Zimt. Dazu dann ein leckerer Zwetschgenröster.

Sonntag, 27. Dezember 2009

Gewürzmischungen!

Asiatisch

2 EL Korianderkörner, 1/2 EL Kreuzkümmelsamen, 1/2 TL schwarze Pfefferkörner, 1/2 TL Fenchelsamen,
1/2 TL Bockshornkleesamen, 3 grüne Kardamon Kapseln, 1-2 Chilischoten, 1 Stck. getrockneter Ingwer,
1 Stck. getrocknetes Zitronengras, 1/2 TL gemahlene Kurkuma.

Orientalisch

2 EL Korianderkörner, 2 EL Kreuzkümmelsamen, 1 TL schwarze Pfefferkörner, 1 TL schwarze Senfkörner, 1/2 TL Fenchelsamen, 1/2 TL Bockshornkleesamen, 1/2 TL Süßholzraspeln, 2-3 Chilischoten, 4 getrocknete Curryblätter, 3 getrocknete Minzeblätter, 3 Gewürznelken, 1/2 Zimtstange, 1 TL gemahlene Kurkuma, 1/2 TL Rohrzucker.

Regional, auch für Wild

1 TL Korianderkörner, 1 TL weiße Senfkörner, 1 TL weiße und rote Pfefferkörner, 1 TL Gewürznelken,
1 TL Zimtblüten, 1 TL Pimentkörner, 1 TL Wacholderbeeren, 1 Chilischote, 2 getrocknete Lorbeerblätter.
Zu Wildgerichten passt auch Kardamom sehr gut.

Die Zubereitung der Gewürzmischungen ist immer die gleiche. Die Körner, Stücke und Schoten werden in der trockenen Pfanne angeröstet bis sie duften. Kurz abkühlen lassen und dann im Mörser grob oder fein, je nach Verwendungszweck, zermahlen. Die Blätter ebenfalls mörsern.
Zum Schluss das Pulver dazu geben, alles gut mischen, in Schraubgläser oder Cellophantüten füllen.

So hat man schöne Geschenke für Freunde und immer einen guten Vorrat.